Tschechien bittet um Hilfe: Kaum freie Intensivbetten + 1.727 Neuinfektionen in Ö

  • Heute, 02:11 PM

    Kärnten: 82 Fälle der britischen Mutation bestätigt

    82 neue Fälle der britischen Coronavirus-Mutation sind am Dienstag in Kärnten bestätigt worden. Damit gab es nachweislich bereits 364 solcher Fälle im Bundesland, über alle Bezirke verteilt. Von den neuen Fällen entfielen 26 auf Klagenfurt und 17 auf den Bezirk Hermagor, jenen Bezirk, wo die Variante besonders verbreitet ist und die Infektionszahlen gemessen an der Bevölkerung bundesweit die höchsten sind.

    Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sieht trotz steigender Fallzahlen und sich ausbreitender Mutationen eine sich entspannende Corona-Situation im Bundesland, wie er am Dienstag vor Journalisten sagte. Für ihn seien möglichst wenige Tote, schwere Verläufe und Folgeerscheinungen das Wichtigste. „Ja, man kann von einer erkennbaren, sich logisch begründbaren Entlastung sprechen.“

    In Kärnten würden „von Tag zu Tag“ mehr Menschen geimpft, „es wird auch deswegen leichter, weil wir dem Virus mehr und mehr Wirtspersonen entziehen“, so der Landeshauptmann. Zuletzt gab es täglich meist einen oder zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Kärnten, die Zahl der Intensivpatienten lag im Februar durchgehend unter zehn. Laut Kaiser werden mit Ende der Woche mehr als zehn Prozent der Bevölkerung im Bezirk Hermagor die erste Impfdosis erhalten haben.

  • Heute, 02:07 PM

    Corona-Infektion bei Schwangeren erhöht Sterberisiko von Baby nicht

    Eine Corona‐Infektion bei Schwangeren erhöht nicht die Gefahr für einen Tod des Babys im Mutterleib oder nach der Geburt. Das bestätigt eine am Dienstag vorgestellte Studie des Imperial College London. Bei der Analyse von Daten 4000 schwangerer Frauen aus Großbritannien und den USA, die entweder nachweislich mit dem Coronavirus infiziert waren oder bei denen eine Infektion vermutet wurde, wurden allerdings überdurchschnittlich viele Frühgeburten registriert.

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  • Heute, 01:44 PM

    Schwedens Hauptstadt empfiehlt als verschärfte Maßnahme Masken

    Die Zahl der Neuinfektionen in Schwedens Hauptstadt steigt, ebenso die Angst vor einer dritten Welle. Und aus diesem Grund beschlossen die Stockholmer Behörden am Dienstag rigide Maßnahmen. Zumindest für schwedische Verhältnisse: Es wird empfohlen, in öffentlichen Verkehrsmitteln die Maske aufzusetzen. Nicht nur in der Rush-Hour, sondern den ganzen Tag.

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  • Heute, 01:32 PM

    Virologin schlägt “Riegelimpfung” im Bezirk Schwaz vor

    In Tirol nimmt die Diskussion um eine Priorisierung des von der südafrikanischen Corona-Variante betroffenen Bezirks Schwaz wieder an Fahrt auf. Die grüne Regierungspartei forderte am Dienstag einen “Impfschutzschirm für besonders betroffene Regionen”. Auch die Virologin Dorothee von Laer sprach sich Montagabend in der ZiB2 für eine “Riegelimpfung” in Schwaz auf. 

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  • Heute, 01:32 PM

    Proteste gegen Theater-Schließungen in Italien

    In mehreren italienischen Städten sind Theaterleute, Tänzer und Tänzerinnen am Dienstag auf die Straße gegangen, um gegen die Schließung ihrer Häuser im Zuge der Anti-Corona-Maßnahmen zu protestieren. In Rom hielten schwarz angezogene Kulturschaffende Plakate hoch mit der Aufschrift: “Tötet nicht die Kultur”. In Genua ließen Demonstranten die italienische Hymne ertönen.

    Demonstranten in Palermo forderten Stützungsmaßnahmen, die bisher ihrer Ansicht nach nur unzulänglich ausgeschüttet wurden. Die Regierung hatte im Oktober angesichts stark steigender Infektionszahlen angeordnet, dass Kinos, Theater, Spielhallen, Sportstudios und Schwimmbäder schließen müssen. Museen sind erst seit Anfang Februar werktags wieder geöffnet.

  • Heute, 01:31 PM

    Deutscher Fernsehpreis wird erst im September verliehen

    Der Deutsche Fernsehpreis 2021 wird wegen der Coronakrise später im Jahr verliehen. “Angesichts der anhaltenden Pandemie haben wir den Termin (…) in den Spätsommer gelegt”, sagte der diesjährige Vorsitzende des Stifterkreises, Stephan Schäfer, am Dienstag. Die Federführung für die Veranstaltung am 16. September in Köln liegt weiterhin bei RTL, der Sender überträgt ab 20.15 Uhr.

  • Heute, 01:18 PM

    Long-Covid: Wiener Arzt schildert Langzeitfolgen

    Der Wiener Arzt Ramin Nikzad schilderte gestern in der “ZIB Nacht”, unter welchen Langzeitfolgen viele seiner Patienten nach ihrer Corona-Erkrankung zu kämpfen hätten. Außerdem erklärt der Allgemeinmediziner, warum Astra Zeneca für ihn kein Impfstoff zweiter Klasse ist.

  • Heute, 01:05 PM

    Kaum noch freie Intensivbetten in Tschechien

    Wegen der Corona-Pandemie könnten die Kapazitäten der Intensivstationen in Tschechien schon bald vollständig erschöpft sein. Davor warnte am Dienstag der stellvertretende Gesundheitsminister Vladimir Cerny. In einer solchen Situation sei das Land noch nie gewesen, betonte der Medizinprofessor.

    Tschechien habe begonnen, über mögliche Hilfe aus dem Ausland zu verhandeln. Aus Deutschland liege ein Angebot zur Übernahme von neun Intensivpatienten vor. Zudem sollen weiter Patienten innerhalb Tschechiens in weniger stark betroffene Gebiete umverteilt werden

  • Heute, 12:50 PM

    Kaserne Spittal an der Drau: Zwei Infizierte gefunden

    In der Türk-Kaserne in der Kärntner Bezirksstadt Spittal an der Drau sind bei einer Durchtestung von 240 Heeresangehörigen und Mitarbeitern zwei PCR-Tests positiv ausgefallen. Für eine Sequenzierung zur Überprüfung, ob die beiden Fälle der Südafrika-Mutation zuzurechnen sind, war die Viruslast zu gering. Für Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) ist es wegen der geringen Viruslast “schlüssig”, dass es sich um keine Mutationsfälle handelt, sagte er am Montag vor Journalisten.

  • Heute, 12:40 PM

    Deutschland verlängert Grenzkontrollen zu Tirol um acht Tage

    Die Grenzkontrollen Deutschlands an den Übergängen zu Tirol und Tschechien werden bis zum 3. März verlängert. Wie ein Sprecher des deutschen Innenministeriums am Dienstag auf Nachfrage bestätigte, sollen die seit dem 14. Februar geltenden Verbote und Regeln für Einreisen von dort unverändert beibehalten werden. Die deutsche Bundesregierung hatte Tschechien, die Slowakei und weite Teile Tirols zu sogenannten Virusvariantengebieten erklärt.

  • Heute, 12:29 PM

    Edtstadler sieht Entspannung im Grenzstreit mit Deutschland

    Nach Ansicht von Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) hat sich die Situation im Streit mit Deutschland um die verschärften Einreiseregelungen für Tirol “entspannt”. Das sagte Edtstadler am Dienstag vor dem virtuellen Treffen mit ihren EU-Kollegen mit Verweis auf ihren Besuch in Berlin vorige Woche. Dort habe sie klargestellt, dass die Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie in Österreich “sehr wohl wirken”. “Ich denke, dass kommt auch bei allen an”, betonte Edtstadler.

    “Es ist richtig, dass jede Regierung natürlich Maßnahmen setzen muss zum Schutz der eigenen Bevölkerung”, sagte Edtstadler. Man wolle dies aber “gemeinsam und abgesprochen” tun. “Wir leben in einem vereinten Europa, es muss der Waren- und Personenverkehr hier zulässig und zügig durchgängig sein”, bekräftigte die Ministerin.

  • Heute, 12:18 PM

    Brasilien-Mutation: Verdachtsperson aus Quarantäne entlassen

    Bei einer positiv auf Covid-19 getesteten Person in Salzburg ergab das Vorscreening Hinweise auf die brasilianische Virusvariante, heißt es vonseiten des Landes. Nachdem eine wesentliche Mutation zur Bestätigung dieser Variante fehlt, wurde die Probe zur Ganzgenom-Sequenzierung an die Ages geschickt. Das Ergebnis ist in einigen Tagen zu erwarten. Die Person ist bereits wieder genesen und wurde mit negativem Corona-Test aus der Quarantäne entlassen.

  • Heute, 11:29 AM

    FPÖ will Tourismus-“Schutzschirm”

    Die FPÖ will der heimischen Wirtschaft nun im Parlament beispringen. “Wir wollen eine Art Schutzschirm gegen Ausverkauf des Tourismus”, kündigte Klubobmann Herbert Kickl am Dienstag in einer Pressekonferenz einen dementsprechenden Antrag an. Konkret soll heimischen Investoren ein Vorkaufsrecht bei drohenden Verkäufen eingeräumt werden.

    “Es rollt eine Pleitewelle auf dieses Land zu”, begründete Kickl den freiheitlichen Antrag im Plenum. Seine Angst: Österreichische Tourismus-Unternehmen könnten am Ende des Tages von internationalen Hedge Fonds aufgekauft werden oder sich gar “in den Händen der Chinesen” befinden. Zumindest Investoren aus EU-Staaten sollten dabei vorrangig zum Zug kommen.

  • Heute, 11:28 AM

    OÖ: Einige Lehrer verweigern Mund-Nasen-Schutz

    Eine Handvoll Lehrer verweigert in Oberösterreich vehement das Tragen einer Maske im Unterricht, derzeit werde der Fall eines Pädagogen im Bezirk Freistadt geprüft, bestätigte die Bildungsdirektion einen Bericht im “Oberösterreichischen Volksblatt” (Dienstagausgabe). Denn der Verzicht einer Maske bedeutet eine Verletzung der Dienstpflicht.

    Nur in Ausnahmefällen gebe es jedoch Probleme mit renitenten Pädagogen. Anfang Februar wurde ein Volksschuldirektor aus dem Bezirk Grieskirchen suspendiert, jenem Lehrer im Bezirk Freistadt droht ein Disziplinarverfahren.

  • Heute, 11:27 AM

    Testpflicht nicht mehr für alle Lastwagenfahrer am Ärmelkanal

    Für zahlreiche Lastwagenfahrer, die den Ärmelkanal von Großbritannien nach Frankreich überqueren, gilt keine Corona-Testpflicht mehr. Die Lockerung greift, wenn sich die Fahrer zuvor weniger als 48 Stunden im Vereinigten Königreich aufgehalten haben, wie das französische Innenministerium der dpa am Dienstag bestätigte. Das britische Verkehrsministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass bei Weiterfahrt nach Deutschland, Dänemark oder die Niederlande die Testpflicht bestehen bleibe.

  • Heute, 11:25 AM

    140 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall in Kärnten

    In Kärnten sind von Montag auf Dienstag 140 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Laut Landespressedienst starb eine weitere Person an oder mit Covid-19, die Zahl der Coronatoten stieg damit auf 670. Mit 85 Personen mussten um drei Coronapatienten mehr als noch am Montag stationär betreut werden, neun Erkrankte lagen auf der Intensivstation. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag mit Stand Dienstagfrüh bei 149.

  • Heute, 11:25 AM

    Afghanistan beginnt Corona-Immunisierungskampagne

    Überschattet von der Zunahme der Gewalt im Land hat Afghanistan am Dienstag seine Impfkampagne gegen das neuartige Coronavirus gestartet. Hunderttausende sollen in einer ersten Phase geimpft werden, unter ihnen Ärzte, Sicherheitskräfte und Journalisten, wie Präsident Ashraf Ghani mitteilte. “Das ist eine große Chance für die Menschen in Afghanistan.” Indien hatte der Regierung in Kabul Anfang des Monats 500.000 Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca gespendet.

    Offiziell hat Afghanistan nur 55.600 Corona-Infektionen und etwa 2.430 Todesfälle verzeichnet. Allerdings wird eine hohe Dunkelziffer vermutet, denn das Land hat begrenzte Testkapazitäten und leidet unter einem maroden Gesundheitssystem. 

  • Heute, 11:13 AM

    Richard Lugner erhält erste Corona-Imfpung

    Im Magistratischen Bezirksamt im 22. Bezirk wurde dem Baumeister der Impfstoff von Biontech/Pfizer injiziert. “Ich habe den Einstich kaum gespürt und wurde bestens betreut”, erzählte Lugner dem KURIER.

  • Heute, 11:11 AM

    Aussicht auf lockdown-Ende sorgt für Reiseboom in Großbritannien

    Boris Johnsons Öffnungsplan für Großbritannien, heraus aus dem Coronalockdown lässt die Briten die Reisebüros stürmen. Die Billigairline Easyjet erklärte am Dienstag, die Flugbuchungen hätten sich gegenüber der Vorwoche verdreifacht. Die Airline zählte außerdem mehr als sechsmal so viele Reisebuchungen. Gefragt waren Ziele in Spanien wie Malaga, Alicante und Palma, Faro in Portugal sowie Ziele in Griechenland wie etwa die Insel Kreta.
    Auch der weltweit größte Reiseveranstalter TUI zählte über Nacht einen Buchungsanstieg von 500 Prozent. 

  • Heute, 10:51 AM

    Uni Salzburg startet Befragung von Kindern und Jugendlichen

    Kinder und Jugendliche sind durch die coronabedingten Einschränkungen des Alltags besonders belastet, psychische Auffälligkeiten nehmen in dieser Altersgruppe zu. Mit “Jetzt sprichst du” will die Uni Salzburg die Betroffenen direkt befragen, wie es ihnen mit der Corona-Situation geht. Erste Rückmeldungen zeigen laut Studienleiter Manuel Schabus, dass sie zum Teil sehr verängstigt sind, Schule und Freunde vermissen, sich weniger bewegen und viel Zeit vor dem Handy verbringen.

    Gerade die Jüngsten würden durch die Auswirkungen der Pandemie ausgebremst und in ihrer Entwicklung gehemmt, betont Schabus. Gleichzeitig würden die Meinungen, Stimmungen und Gefühle dieser Gruppe in der öffentlichen Diskussion nicht genug beachtet. “Diese Stimmen müssen endlich gehört werden”, so sein Appell gegenüber der APA. 

    Tipp: Am Sonntag war Schabus auch in der ORF-Diskussionssendung “Im Zentrum” zu Gast.

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